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UNFRUCHTBARKEIT - MÖGLICHE URSACHEN

Unfruchtbarkeit wird als Zeugungs- und Empfängnisunfähigkeit definiert:
  • unter 35-Jährige: mehr als 1 Jahr lang ungeschützter Geschlechtsverkehr
  • 35 – 39-Jährige: mehr als 6 Monate lang ungeschützter Geschlechtsverkehr;
  • über 40-Jährige: mehr als 3 Monate lang ungeschützter Geschlechtsverkehr;
  • sollte der Verdacht auf ein gesundheitlicher Problem bestehen oder bei unregelmäßiger Periode;

Wie oft sollte man im Idealfall ungeschützten Geschlechtsverkehr haben? Vergehen mehr als 5 Tage zwischen dem ungeschützten Geschlechtsverkehr, kann dies die Spermienqualität negativ beeinflussen. Im Idealfall sollten zwischen dem ungeschützten Geschlechtsverkehr 1-2 Tage liegen. Die weitverbreitete Meinung, dass häufiger Geschlechtsverkehr die männliche Zeugungsfähigkeit herabsetzt, ist ein Irrtum.

Die Ursachen für Unfruchtbarkeit können auf Seiten des Mannes (40 %), der Frau (50 %) oder kombiniert auf Seiten beider Partner (20 %) liegen. Bei einigen unfruchtbaren Paaren wird nur eine Ursache festgestellt, bei anderen die Kombination mehrerer Ursachen.

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ÄRZTLICHE BERATUNG

Bei einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt wird die Anamnese erstellt. Der Arzt fragt das unfruchtbare Paar nach ihrem aktuellen Gesundheitszustand und weiteren Tatsachen, welche die Reproduktionsfähigkeit negativ beeinflussen können

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BEHANDLUNGSMETHODEN

IUI (Intrauterine Insemination)

Die Intrauterine Insemination (IUI) ist eine der Methoden der assistierten Reproduktion und wird dann durchgeführt, wenn das Spermiogramm pathologische Werte aufweist (Bewegungseinschränkung oder niedrige Anzahl der Spermien). Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist mindestens ein durchgängiger Eileiter.

Findet bei der Patientin gerade der Eisprung statt, dann kann die Insemination im „nativen Zyklus“ ohne hormonelle Stimulation durchgeführt werden. Bei Ovulationsstörungen werden Medikamente zur Stimulation mit dem Wirkstoff Clomifencitrat (Clostilbegyt, Clomhexal) verabreicht.

Verlauf

Zu Beginn der Periode (am 1. Tag des Menstruationszyklus) rufen Sie in der Klinik an und geben uns den Beginn Ihrer Periode bekannt. Standardmäßig beginnen wir dann am 3. Tag des Zyklus mit der hormonellen Stimulation und ab dem 10. Tag des Zyklus werden regelmäßige Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Der behandelnde Arzt plant gemäß den Ergebnissen der Ultraschalluntersuchungen den genauen Termin (Datum, Uhrzeit) der Insemination und verabreicht eine Injektion mit HCG (humanes Choriongonadotropin). Ungefähr nach 34―36 Stunden ab der Verabreichung der Injektion mit HCG wird der Eisprung ausgelöst, was der ideale Zeitpunkt für die IUI ist.
Am Tag der IUI gibt der Mann eine Stunde vor der Behandlung sein Sperma ab, das für die Insemination aufbereitet wird. Die Spermien werden danach über einen weichen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle oder den Gebärmutterhals abgegeben.
Der Eingriff erfolgt ambulant, ist schmerzfrei und ähnelt einer normalen gynäkologischen Untersuchung. Die Patientin sollte danach 5―10 Minuten lang ruhen. Nach dem Erhalt des ärztlichen Berichtes und einem persönlichen Gespräch kann sie nach Hause gehen und kann am nächsten Tag ganz normal in ihr Berufsleben zurückkehren.

  > NATIVER MENSTRUATIONSZYKLUS

Während des nativen Menstruationszyklus (natürlicher Zyklus der Frau) werden keine hormonellen Medikamente für die Stimulation der Eileiter verabreicht. Das Ziel der Behandlung besteht darin, reife Eizellen zu erhalten, die nachstehend mittels der ICSI-Methode befruchtet werden. Weitere empfohlene Methoden sind PICSI und Assistiertes Hatching (AH).

  > ZYKLUS MIT MINIMALER STIMULATION

Im Falle eines Zyklus mit minimaler Stimulation wird nur eine geringe Dosis an Stimulationsmedikamenten verabreicht. Das Behandlungsziel besteht darin, mindestens 2―5 reife Eier zu erhalten. Weitere empfohlene Methoden sind ISCI, PISCI und Assistiertes Hatching (AH).

In-vitro-Fertilisation (IVF)

IVF ist ein Prozess, bei dem die Eizellen außerhalb der Gebärmutter in einer Petrischale (in vitro) befruchtet werden. Es handelt sich um eine der Hauptmethoden der künstlichen Befruchtung, die bei der Behandlung der Unfruchtbarkeit eingesetzt werden.
Diese Methode umfasst auch die hormonelle Stimulation der Eierstöcke mit dem Ziel, dass sich möglichst viele Follikel auf der Oberfläche der Eileiter bilden, aus welchen dann die Eizellen gewonnen werden.
Die Stimulation wird mittels Ultraschallkontrollen überwacht. Bei einer ausreichenden Größe der Follikel wird der Patientin (36―40 Stunden vor der Entnahme der Eizellen) eine Injektion mit HCG verabreicht.

EIZELLEN-ENTNAHME (OPU – OVUM PICK UP)

Die Entnahme der Eizellen findet in Vollnarkose statt und dauert 15 bis 30 Minuten. Nach dem Eingriff liegt die Patientin 2 Stunden im Ruhezimmer, anschließend kann sie unter Begleitung eines Erwachsenen nach Hause gehen.

Die Eizellen werden nach der Gewinnung aus den Follikeln in eine spezielle Lösung gegeben, in welche nachfolgen die Spermien mit normaler Beweglichkeit und Größe beigegeben werden. Nach 16 bis 18 Stunden stellt der Embryologe fest, wie viele Eizellen befruchtet wurden. Die Eizellen teilen sich schrittweise in 2, 4, 8 und mehr Zellen. Den idealen Zeitpunkt für den Embryotransfer legt der Embryologe fest. Der Mann muss bei der Eizellenentnahme ebenfalls anwesend sein, da er sein Sperma zur Verfügung stellt. Nach der Eizellenentnahme wird das Paar über die Menge und Qualität der Eizellen informiert und es werden die weiteren Behandlungsmethoden festgelegt (ICSI, PICSI, IMSI, AH, PK, PGS, PGS, EmbryoGlue, Kryokonservierung der Embryonen).

HORMONBEHANDLUNG

Bei der Behandlung der Unfruchtbarkeit wird die hormonelle Stimulation eingesetzt, welche das Entwickeln und Reifen von Eizellen anregt. Über den Zeitpunkt des Beginns der Stimulation und die Dauer der Verabreichung von Hormonpräparten entscheidet der behandelnde Arzt entsprechend den Untersuchungsergebnissen und dem Gesundheitszustand der Frau.

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